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LucidFlex-Regeln: Evaluation, Funded-Scaling und Auszahlungen

LucidFlex-Regeln nach Kontogröße: von der Evaluationskonsistenz bis zu Funded-Scaling und Auszahlungen. Mit EOD-Fixierung und Berechnung der ersten Auszahlung.

Inhaltsverzeichnis

Bei LucidFlex entfällt die Konsistenzprüfung im simulierten Funded-Konto. Dafür gelten dort ein gestaffeltes Kontraktlimit und fünf qualifizierte Gewinntage pro Auszahlung. Die tägliche Verlustgrenze wählst du beim Kauf: DLL ON gilt in beiden Phasen, DLL OFF entfernt sie aus beiden.

Ich habe LucidFlex und LucidPro selbst gehandelt. Prüfe vor einem Flex-Kauf die DLL-Einstellung, das anfängliche Funded-Kontraktlimit und den tatsächlich nötigen Gewinn für die erste Auszahlung. So greifen diese Regeln ineinander.

LucidFlex-Evaluationsregeln nach Kontogröße

KontoGewinnzielAnfänglicher VerlustspielraumMaximale Position
25K$1.250$1.0002 Minis / 20 Micros
50K$3.000$2.0004 Minis / 40 Micros
100K$6.000$3.0006 Minis / 60 Micros
150K$9.000$4.50010 Minis / 100 Micros

In der Evaluation steht dir das volle Positionslimit zur Verfügung. Jede Größe hat EOD-Trailing-Drawdown und 50 % Konsistenz. Lucid verlangt eine einmalige Evaluationsgebühr, ohne monatliche Verlängerung oder Aktivierungsgebühr für das Funded-Konto. Die Evaluationsregeln beschreiben einen möglichen Zwei-Tage-Pass. Daraus lässt sich keine übliche Bestehensdauer ableiten.

So funktioniert die 50-%-Konsistenzberechnung

Teile deinen höchsten Tagesgewinn durch den gesamten Kontogewinn. Bei der strikten 50-%-Grenze verlangt ein bester Tag mit $1.800 auf einer 50K-Evaluation insgesamt $3.600 Gewinn, obwohl das nominelle Ziel bei $3.000 liegt. Erreichst du das Ziel mit einem höheren Tagesanteil, brauchst du vor dem Wechsel weiteren Gewinn.

Lucid räumt einen kleinen Toleranzbereich ein. Die Beispiele bei exakt erreichtem Gewinnziel nennen beste Tage von $650, $1.560, $3.120 und $4.680 für 25K bis 150K. Laut Konsistenzregeln hängt dieser Bereich vom tatsächlichen Ergebnis ab. Die Beispielbeträge sind keine festen Tagesfreigaben für jeden Kontostand.

DLL ON oder OFF vor dem Kauf wählen

DLL ON ergänzt in Evaluation und Funded-Handel eine tägliche Verlustgrenze. Erreichst du sie, ist der Handel bis zur nächsten Sitzung gesperrt, sofern du nicht auch das Max Loss Limit erreicht hast. DLL OFF entfernt diese Tagessperre. Das Max Loss Limit gilt weiterhin.

Die aktuellen Konfigurationsregeln nennen einen niedrigeren Kaufpreis für DLL ON und einen höheren für DLL OFF. Bei einem aktiven Konto lässt sich die Einstellung nicht ändern. Vergleiche den endgültigen Kauf- und Resetpreis für die gewünschte Konfiguration. Der Reset-Guide zeigt, welche Positionen dazugehören.

Was ändert sich im Flex-Funded-Konto?

RegelEvaluationSimuliertes Funded-Konto
GewinnvoraussetzungZiel aus der Tabelle obenAuszahlungsberechtigung und Betragsgrenzen
Konsistenz50 % mit Lucids ToleranzbereichKeine
DrawdownEOD-TrailingEOD-Trailing; Auszahlungsantrag fixiert das MLL
Tägliche VerlustgrenzeON oder OFF laut KaufDieselbe Einstellung
KontraktstaffelungKeineAbhängig vom Kontogewinn
AuszahlungspufferKeine AuszahlungenKein separater Puffer; Betragsgrenzen gelten trotzdem

Die Funded-Kontoübersicht bestätigt diese Änderungen. Ein Flex-Funded-Konto ist weiterhin simuliert. Über den Live-Wechsel wird gesondert entschieden.

Die Kontraktstaffel im Funded-Konto

Dein Funded-Konto startet unter dem Positionslimit der Evaluation. Die Grenzen werden zum Sitzungsende aktualisiert. Ein Intraday-Gewinn schaltet deshalb nicht sofort die nächste Stufe frei. Die Tabelle zeigt Mini-Kontrakte; für den entsprechenden Micro-Wert multiplizierst du mit zehn.

Kontogewinn25K50K100K150K
$0–$9991234
$1.000–$1.9992345
$2.000–$2.9992456
$3.000–$4.4992468
Ab $4.50024610

Verluste und Auszahlungen können das verfügbare Positionslimit senken. Ein 50K-Konto mit $2.100 Gewinn liegt beispielsweise in der Vier-Mini-Stufe. Nach einer Auszahlung von $1.000 entsprechen die übrigen $1.100 Gewinn bei der nächsten Aktualisierung drei Minis. Prüfe das angezeigte Limit vor den Orders der nächsten Sitzung. Quelle: LucidFlex-Scaling-Plan.

EOD-Drawdown und Fixierung bei einer Auszahlung

Das Max Loss Limit, kurz MLL, ist die Verlustgrenze, deren Erreichen das Konto beendet. Sie steigt mit dem höchsten Kontostand zum Sitzungsende und sinkt nach einer Verlustsitzung nicht wieder. Das bestehende MLL gilt auch während der Sitzung.

KontoAnfängliches MLLInitial Trail BalanceFixiertes MLL
25K$24.000$26.100$25.100
50K$48.000$52.100$50.100
100K$97.000$103.100$100.100
150K$145.500$154.600$150.100

Ein neues 50K-Konto mit einem Schlussstand von $50.600 hebt sein MLL von $48.000 auf $48.600. Ein späterer Schlussstand von $50.400 lässt das MLL bei $48.600. Sobald das MLL auf $48.600 gestiegen ist, beendet das Erreichen dieser Grenze in einer folgenden Sitzung das Konto. Eine Erholung bis zum Handelsschluss würde den Regelverstoß nicht rückgängig machen.

Übersteigt der Schlussstand die Initial Trail Balance, wird das MLL auf dem Wert der letzten Spalte fixiert. Auch ein Flex-Auszahlungsantrag setzt das MLL auf diesen festen Wert. Dadurch kann dein verbleibender Verlustspielraum schrumpfen, bevor der Kontostand die normale Fixierungsschwelle erreicht hat. Die Drawdown-Regeln nennen beide Auslöser.

Fünf qualifizierte Tage allein reichen nicht für eine Auszahlung

Jeder Auszahlungszyklus verlangt fünf einzelne Tage mit dem größenabhängigen Mindestgewinn sowie einen positiven Nettogewinn im Zyklus. Nach einer genehmigten Auszahlung beginnt die Zählung der qualifizierten Tage neu. Außerdem müssen der beantragte Betrag und deine Trades die jeweiligen Regeln erfüllen.

KontoGewinn je qualifiziertem TagMindestantragMaximaler Antrag
25K$100$50050 % des Gewinns, höchstens $1.000
50K$150$50050 % des Gewinns, höchstens $2.000
100K$200$50050 % des Gewinns, höchstens $2.500
150K$250$50050 % des Gewinns, höchstens $3.000

Lucids Auszahlungstabelle bezeichnet den Anteil als „50% of Profit“. Er bezieht sich nicht auf die nominelle Kaufkraft von 25K bis 150K. Flex hat keinen separaten Auszahlungspuffer. Jede genehmigte Auszahlung wird zu 90 % dem Trader und zu 10 % Lucid zugerechnet.

Erste Auszahlung auf einem neuen 50K-Konto

Alle Beträge in diesem Beispiel sind Kontogewinne nach Handelsgebühren, ohne weitere Gewinne oder Verluste. Fünf Tage mit je $150 ergeben $750. Die Tagesvoraussetzung ist erfüllt. Die Hälfte des Gewinns beträgt aber nur $375 und liegt damit unter dem Mindestantrag von $500.

Fünf Tage mit je $200 ergeben $1.000 und erlauben einen Antrag über $500. Der Trader erhält davon $450. Nach Abzug des gesamten Antragsbetrags von $500 steht das Konto bei $50.500. Der Auszahlungsantrag hat sein MLL auf $50.100 fixiert. Bis zur Verlustgrenze bleiben $400. Prüfe deshalb den Kontostand nach Auszahlung, bevor du den Antragsbetrag festlegst.

Es gibt kein festes Kalenderfenster für Anträge. Lucid nennt nach der Freigabe wenige Minuten bis zum Kontenabzug und zwei Geschäftstage bis zur Ausschüttung an die gewählte Zahlungsmethode. Diese Angaben legen weder die Freigabedauer noch den Zeitpunkt des Geldeingangs fest. Sinkt der Kontostand durch weitere Trades vor der Bearbeitung unter die Voraussetzung, kann der Antrag abgelehnt werden. Quelle: LucidFlex-Auszahlungen. Der Guide zu den Auszahlungsmethoden behandelt die Empfängerseite.

Was passiert nach der fünften Auszahlung?

Flex erlaubt bis zu fünf Auszahlungen je simuliertem Funded-Konto. Die Flex-Auszahlungsseite beschreibt danach einen Live-Wechsel. Lucids neuere Live-Regeln stellen den Wechsel unter die Entscheidung des Risikoteams und erlauben eine frühere Prüfung. Die fünfte Auszahlung ist deshalb die Obergrenze im simulierten Konto und ein Prüfpunkt. Einen garantierten Wechseltermin gibt sie dir nicht.

Der Guide zum Live-Wechsel erklärt den aktuellen Startkontostand, Kontoschließungen und die Live-Bonusbedingungen. LucidMaxx ist ein eigener Weg auf Einladung mit Evaluation und Pre-Live-Stufe.

Diese Angaben gehören neben den Handelsbildschirm

  • Aktuelles MLL und DLL-Einstellung: Eine tägliche Handelssperre und die Verlustgrenze des Kontos erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
  • Funded-Kontraktstufe: Nach einer Auszahlung oder Verlustsitzung erneut prüfen.
  • Sitzungsende: Lucids Handelszeitenregel nennt 16:45 Uhr EST. Sie erklärt nicht, wie EST während der Sommerzeit anzuwenden ist. Kläre die Zeitzone für dein Konto; der Guide zu den Handelszeiten behandelt Umrechnung und Feiertagsänderungen.
  • Aktivität: Die Inaktivitätsregel verlangt innerhalb von 30 Kalendertagen Handel mit mindestens $1 Nettogewinn oder Nettoverlust.
  • Ausführungsregeln: Nachrichtenhandel und automatisierte Strategien sind bei Flex unter Lucids Regeln erlaubt. Die FAQ erklärt die Grenzen bei Microscalping, Hochfrequenzhandel und Hedging.

Prüfe vor dem Kauf die Länderzulassung und die Plattformanbindung des Kontos. Der Setup-Guide hilft dir, die ausgegebenen Zugangsdaten der Plattform und der Marktdatenberechtigung zuzuordnen.

Wann diese Flex-Regeln passen

Flex kommt infrage, wenn du EOD-Drawdown und keine Konsistenzberechnung im Funded-Konto möchtest und die Fünf-Tage-Auszahlungsvoraussetzung erfüllen kannst. Das anfängliche Funded-Positionslimit und die MLL-Fixierung beim Auszahlungsantrag verdienen genauso viel Aufmerksamkeit wie der Evaluationspreis.

Ist die 50-%-Regel in der Evaluation das Hindernis, vergleiche die Evaluations- und Funded-Auszahlungsbedingungen von Pro. Für tägliche Auszahlungsanträge lohnt sich ein Blick auf Dailys Intraday-Funded-Drawdown und Puffer. Der Lucid-Kontovergleich stellt diese Optionen gegenüber.